Die Abteilung für Diagnostische Radiologie mit Schwerpunkt Mammadiagnostik und Intervention am Standort Frauenklinik des Rotkreuzklinikums München ist von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) als zertifizierte Abteilung für Mammasonografie anerkannt worden.
Als enger Kooperationspartner des Interdisziplinären Brustzentrums übernimmt die Radiologie eine zentrale Rolle in der Diagnostik von Brusterkrankungen. Mithilfe bildgebender Verfahren wie Ultraschall, Mammografie oder MRT werden Auffälligkeiten erkannt, abgeklärt und im Verlauf beurteilt. Der Ultraschall dient dabei insbesondere der weiteren Abklärung von Veränderungen im Brustgewebe und liefert wichtige diagnostische Grundlagen für die gemeinsame Therapieplanung im Brustzentrum.
Mit der DEGUM-Zertifizierung bestätigt die Fachgesellschaft die Qualität der diagnostischen Ultraschalluntersuchungen der Brust. Grundlage sind definierte Qualitätskriterien, unter anderem in Bezug auf die Qualifikation und langjährige Erfahrung des ärztlichen Personals, standardisierte Untersuchungsabläufe sowie die technische Ausstattung. Bundesweit verfügen derzeit nur fünf Abteilungen über diese Anerkennung.
„Die Zertifizierung ist für uns eine Bestätigung der täglichen Arbeit unseres Teams und unseres hohen Anspruchs an eine verlässliche und präzise Diagnostik“, sagt Dr. med. Anikó Sztrókay-Gaul, Chefärztin der Diagnostischen Radiologie. Die Auszeichnung würdigt die strukturierte Zusammenarbeit eines erfahrenen Teams aus Ärztinnen, Ärzten und speziell für die Brustdiagnostik qualifiziertem medizinischem Fachpersonal. Als Teil des Interdisziplinären Brustzentrums arbeitet die Radiologie dabei eng mit den Fachbereichen Gynäkologie und Onkologie zusammen – mit dem gemeinsamen Ziel, Patientinnen eine bestmögliche diagnostische und therapeutische Versorgung zu bieten.