Puls tasten, ein EKG mit der Smartwatch aufzeichnen oder das eigene Herz im Ultraschall sehen: Am Stand des Rotkreuzklinikums München herrschte beim Aktionstag „Herzenssache Lebenszeit“ am 20. Juli auf dem Münchner Odeonsplatz nahezu durchgehend Betrieb. Das kardiologische Team informierte Besucherinnen und Besucher über Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern und Herzschwäche und bot praktische Einblicke in die moderne Herzdiagnostik.
Im Mittelpunkt standen zwei Themen: Zum einen konnten Interessierte lernen, ihren eigenen Puls richtig zu tasten und die Möglichkeiten von Smartwatch-EKGs kennenzulernen. Zum anderen demonstrierten die Kardiologinnen und Kardiologen an einem mobilen Ultraschallgerät, wie eine Untersuchung des Herzens funktioniert, und führten orientierende Herzultraschall-Untersuchungen durch.
„Das Interesse war enorm. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, unkompliziert Fragen zu stellen und sich individuell beraten zu lassen“, berichtet Oberarzt Lennart Knorr. Besonders erfreulich sei gewesen, wie groß das Interesse an Prävention und Früherkennung gewesen sei. Viele Besucherinnen und Besucher waren zufällig auf den Aktionstag aufmerksam geworden und nutzten die Gelegenheit, sich ohne lange Wartezeiten über ihre Herzgesundheit zu informieren.
Der Aktionstag wurde von der Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ organisiert und brachte zahlreiche Kliniken und medizinische Akteure auf dem Odeonsplatz zusammen. An den verschiedenen Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin bestimmen lassen sowie Informationen zu Herz- und Gefäßerkrankungen erhalten.
Der große Andrang zeigte, wie hoch das Interesse an verständlicher Aufklärung und Vorsorgeangeboten in Bezug auf Herzgesundheit ist. Übrigens: Mit seinem Vorhofflimmerzentrum und der kürzlich erneut als „Sehr routinierte und strukturierte Chest Pain Unit“ ausgezeichneten CPU engagiert sich das Rotkreuzklinikum München auch über den Aktionstag hinaus für eine qualitätsgesicherte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.