Sind wir nicht alle Schwestern? Für uns lautet die Antwort: Ja.
Mit diesem Motto sind das Rotkreuzklinikum München und die Schwesternschaft München erstmals gemeinsam beim Christopher Street Day in München an den Start gegangen. Rund 100 Kolleginnen und Kollegen nahmen an der PolitParade teil und setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander.
Der Gedanke hinter unserem Motto: Es schlägt eine Brücke zwischen der Rotkreuzschwester und der queeren Community, in der „Schwester“ als liebevolle Anrede verwendet wird. Besonders gefreut hat uns, dass wirklich alle Bereiche vertreten waren: Pflegekräfte liefen ebenso mit wie Ärztinnen und Ärzte, Chefärzte, Mitarbeitende aus Verwaltung und Service sowie unser Geschäftsführer. Gemeinsam standen wir für dieselben Werte ein.
Sonnencreme, Traubenzucker und Gummibärchen hatten wir nicht zufällig dabei. Sie standen stellvertretend dafür, dass wir rund um die Uhr für unsere Patientinnen und Patienten da sind. Eben auch mit kleinen Aufmerksamkeiten für einen langen, sonnigen Tag. Für Begegnungen sorgte außerdem unser Fotorahmen mit Accessoires. Er hat bewiesen: Schwesternhäubchen, XXL-Brille und Pflaster stehen wirklich jeder und jedem. Gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern entstanden dabei einige gute Erinnerungsfotos und Gespräche.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit uns gefeiert haben! Ebenso danken wir der Polizei, den Johannitern, der Stadtreinigung und allen weiteren Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz eine sichere und gelungene Veranstaltung ermöglicht haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Christopher Street Day. Bis dahin gilt für uns das, was unter dem Dach des Roten Kreuzes seit jeher selbstverständlich ist: Menschlichkeit jeden Tag zu leben.
