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Qualität & Sicherheit | 24.06.2022

Spritzenschein – Sicherheit für Patient und Mitarbeiter

Die Aufgaben in der Pflege sind vielseitig und anspruchsvoll. Injektionen hingegen zählen primär zu den ärztlichen Tätigkeiten. In bestimmten Bereichen wie Intensiv oder Anästhesie übernehmen speziell ausgebildete Pflegefachkräfte teilweise ärztliche Tätigkeiten, wie das Legen von Infusionszugängen, das Entfernen von Portnadeln oder die Blutabnahme. Aber auch auf der IDA (Interdisziplinäre Aufnahmestation) oder der Hämato-Onkologie ist es manchmal wichtig, dass Pflegefachkräfte solche Aufgaben durchführen können. Wenn gerade kein Arzt verfügbar ist und es schnell gehen muss, steht der Patient an erster Stelle.

Damit dabei die Patientensicherheit gewährleistet ist, gibt es den sogenannten „Spritzenschein". Offiziell heißt er „Fortbildung: Delegation von ärztlichen Tätigkeiten" und soll dazu befähigen, die oben genannten Tätigkeiten in Theorie und Praxis sicher zu beherrschen. Wir vom Prozess- und Qualitätsmanagement (PQM) haben auf Wunsch der Mitarbeiter:innen des Rotkreuzklinikums diese ganztägige Fortbildung am 23. Juni organisiert. Der vormittägliche theoretische Input reichte von pharmakologischen Grundlagen über hygienische sowie rechtliche Aspekte, bis hin zu medizinisch-pflegerischem Know-how bei der Medikamentengabe. Dank Apothekerin Dr. Sonja Mayer (Johannes Apotheke), Krankenhaushygienikerin Dr. Johanna Lerner, Prof. Marcus Hentrich (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Inneren Medizin III – Hämatologie und Onkologie), Dr. Johannes Maxrath (Chefarzt der Zentralen Patientenaufnahme und Notfallmedizin) zusammen mit Dr. Cosima Stephan (Assistenzärztin des Notfallzentrums) und Praxisanleiterin Kathrin Rutten sind die 16 Teilnehmer:innen jetzt fit in der Theorie. Der Nachmittag stand zur Verfügung, um das praktische Know-how zu erlangen. Jetzt fehlt nur noch ein Nachweis, dass die Teilnehmer:innen die Tätigkeiten samt zugehöriger Theorie im Berufsalltag mit den Patient:innen beherrschen. Dann haben alle das Zertifikat in der Tasche.

Wir vom PQM arbeiten ständig an der Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Es ist uns zudem ein großes Anliegen, die Kolleg:innen im Arbeitsalltag zu unterstützen und sie für ihre anspruchsvollen, abwechslungsreichen Aufgaben zu befähigen. Es freut uns sehr, dass die Fortbildung auf sehr positive Resonanz gestoßen ist. Wir werden deshalb die Fortbildung zukünftig zwei Mal pro Jahr anbieten. Der nächste Termin ist schon für September geplant. Wir hoffen, dass wir wieder zahlreiche Anmeldungen bekommen und freuen uns, damit einen Beitrag für die Behandlungsqualität, die Patientensicherheit und nicht zuletzt für die Mitarbeiterzufriedenheit leisten dürfen.

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Autor

Daniela Rieger

Prozess- und Qualitätsmanagement

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