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Qualität & Sicherheit | 24.06.2019

Frische Wäsche auf Knopfdruck

Ob Pflegekräfte, Ärzte oder die Mitarbeiter von Hauswirtschaft und Küche – sie alle tragen Dienstkleidung bei ihrer Arbeit im Krankenhaus. Und sie benötigen immer wieder Nachschub. Am Standort Nymphenburger Straße unterstützt uns dabei ein hochmoderner Wäscheausgabeautomat: So schnell wie das Gerät könnte sich niemand ein passendes Oberteil aus einem Stapel ziehen und die Ausleihe mit Namen, Datum und Uhrzeit in einer Liste vermerken. Der Automat aber schafft das. Die klassische Wäscheausgabe auf der Station gehört der Vergangenheit an. Zumindest im Rotkreuzklinikum. Am Standort Taxisstraße in der Frauenklinik würde sich ein solcher Automat aufgrund der geringeren Mitarbeiterzahl nicht rentieren.

Optisch erinnert das Ausgabegerät an einen Pfandflaschenautomaten aus dem Supermarkt. Dahinter, in einem Nebenraum, verbirgt sich eine hochmoderne Technikanlage, in der 1.800 Kleidungsstücke auf Kleiderbügeln auf einer Förderanlage rotieren. In jedem Wäschestück befindet sich ein eingenähter Transponder-Chip. Darauf sind die genauen Daten der einzelnen Kleidungsstücke registriert. Vor der Inbetriebnahme des Automaten vor drei Jahren haben wir von jedem Mitarbeiter die genauen Größen ermittelt und die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kleidungsstücke festgelegt. Diese Daten sind elektronisch gespeichert.

Über die Förderanlage gelangt die frische Wäsche zum Ausgabebereich. Dieser Mitarbeiter hat seine Dienstkleidung
kurz zuvor am Gerät angefordert.

Über die gescannte Personalkarte nimmt der Automat neue Dienstkleidungswünsche entgegen. Sobald am Automaten eine Bestellung eingeht, gleicht ein Computer die Chip-Daten ab, sucht mit Hilfe eines ausgeklügelten Logistik-Systems das gewünschte Bekleidungsstück heraus und ermöglicht es, dass es blitzschnell über die Förderanlage den kürzesten Weg zum Ausgabebereich nimmt. Für die entsprechend genaue Bestückung des Automaten sorgen Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft. Sie hängen die Kleiderbügel direkt aufs Ausgaberondell ein, sobald diese mit frischer Wäsche von der Reinigung geliefert worden sind.

Die Technik bietet neben der Zeitersparnis auch einen Vorteil aus gesundheitlicher Sicht: Früher lag die Dienstkleidung in einer Ecke auf den Stationen aus. Die jetzige Lösung ist natürlich viel hygienischer. Außerdem bekommen die Kollegen nun rund um die Uhr frische Ersatzteile. Allerdings nicht unbegrenzt – maximal zwei Teile dürfen auf Vorrat mitgenommen werden. Damit der hygienische Standard der Kleidung gewährt bleibt, soll die Kleidung nicht irgendwo zwischengelagert werden. Wer mehr Teile benötigt, muss vorher die anderen Sachen, die ihm zustehen, zurückgegeben haben. Da kennt der Automat kein Pardon!

Heike Hirtreiter (l.) und Kollegin Ria Gallitz haben das Automatensystem für die Wäscheausgabe an der Nymphenburger Straße eingeführt.
Die Umstellung hat rund anderhalb Jahre gedauert.

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Autor

Heike Hirtreiter

Leitung Hauswirtschaft

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