Im Notfall

Notaufnahme Rotkreuzklinikum München 
Tel. 089/1303-2543 (24 Stunden besetzt)

Zur Abteilung für Zentrale Patientenaufnahme und Notfallmedizin

Adresse:
Rotkreuzklinikum München
Erdgeschoss 
Nymphenburger Straße 163 
80634 Mün­chen 
Anfahrt

Geburtshilfliche und gynäkologische Notfälle 
Tel. 089/1303-30 (24 Stunden besetzt)

Adresse:
Rotkreuzklinikum München Frauenklinik 
Erdgeschoss
Ta­xis­stra­ße 3 
80637 Mün­chen 
Anfahrt

Weitere Notrufnummern:
Notruf für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst: 112
Kassenärztliche Notrufnummer: 116 117

Nach oben
Pressemitteilung | 16.07.2018

Infotreff Gesundheit: Fatigue Syndrom – wenn der Tumor müde macht

Am Montag, 16. Juli 2018, geht es ab 18 Uhr beim „Infotreff Gesundheit" am Rotkreuzklinikum München um das Thema Müdigkeit bei Tumorerkrankungen. Privat-Dozent Dr. med. Peter Bojko, Leitender Oberarzt der Abteilung für Hämatologie und Onkologie, spricht über die Belastung durch tumorbedingte Fatigue und wie man ihr begegnen kann.

Bojko kennt das Fatigue-Syndrom bestens aus seiner klinischen Praxis. „Nahezu alle Tumorpatienten leiden während oder kurz nach der Therapie ihrer Krebserkrankung unter einem subjektiven Empfinden körperlicher, emotionaler und kognitiver Erschöpfung." Experten nennen es tumorassoziierte Fatigue (TAF). Der Erschöpfungsgrad steht dabei in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Belastung, lässt sich durch Schlaf nicht ausgleichen und beeinträchtigt dazu die Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung. „Beim Großteil der Patienten verschwindet die TAF relativ bald wieder. Bei jedoch geschätzt 20 bis 40 Prozent halten die Beschwerden über Monate und Jahre an", weiß Bojko.

Bewegung und Psychotherapie gegen die Müdigkeit
Als Ursache für die belastende und anhaltende Erschöpfung existieren unterschiedliche Theorien. Relativ einig sind sich die Fachleute, dass sowohl die Krebserkrankung an sich, als auch die Behandlung mit Chemotherapie und Bestrahlung Fatigue auslösen können. „TAF ist bisher noch keine anerkannte Diagnose und es gibt keine einfache, einheitliche Therapie" berichtet Bojko. „Den meisten Patienten hilft eine Kombination aus körperlicher Bewegung und Psychotherapie. Auch stimmungsaufhellende Medikamente können die Behandlung zusätzlich unterstützen." Bei seinem Vortrag möchte der Oberarzt nicht nur über das Syndrom informieren, sondern aufzeigen, was jeder Betroffene tun kann, um sein individuelles Befinden zu verbessern.

Vortragsreihe „Infotreff Gesundheit"
Die Reihe „Infotreff Gesundheit" des Rotkreuzklinikums München richtet sich an interessierte Münchner Bürger und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Referenten in der Aula der Schwesternschaft am Rotkreuzplatz 8 informieren über häufige Krankheitsbilder, deren Entstehung und ihre Behandlungsformen.
Am Montag, 1. Oktober 2018, 18 Uhr, spricht Chefarzt Dr. med. Johannes Maxrath anlässlich der Woche der Wiederbelebung über die Theorie und Praxis von Wiederbelebungsmaßnahmen.

Pressemitteilung als pdf zum Download


Pressekontakt

Sylvia Habl
Rotkreuzplatz 8
80634 München
Telefon: 089/1303-1612
Fax: 089/1303-1615
E-Mail schreiben



Zurück zur Übersicht