Die ersten drei Monate ihrer Ausbildung liegen hinter den angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern. Es war mir eine große Freude, den 16 Auszubildenden zum Zeichen der bestandenen Probezeit die sogenannte kleine Rotkreuzbrosche zu verleihen. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Alexandra Zottmann, Margit Schmid, Leitung der Berufsfachschule für Pflege München, und der Kursleitung Levana Doldi gratulierten wir zur ersten bestandenen Hürde auf dem Weg zur professionellen Pflegefachkraft. Doch damit nicht genug - die Brosche signalisiert zugleich die Aufnahme als außerordentliches Mitglied in die rund 1.400 Mitglieder starke Schwesternschaft München.
Um das Durchhaltevermögen der Auszubildenden zu stärken, überreichte ich im Namen des Rotkreuzklinikums ein Geschenkkuvert. Als Nervennahrung hatte das Team der Praxisanleitung kleine Kuchen mit dem Schwesternschafts-Logo gebacken. Die Pflegepädagoginnen und die Praxisanleiterinnen des Rotkreuzklinikums freuen sich, die noch kommenden 2,75 Jahre praktischer und theoretischer Ausbildung begleiten zu dürfen. Die engmaschige Anleitung durch die Praxisanleitung ergänzt die theoretische Ausbildung an unserer Berufsfachschule für Pflege und ist ein wichtiger Baustein in der qualitativ hochwertigen Ausbildung unseres Pflegenachwuchses.
Bildung heißt nicht Eimer zu füllen, sondern ein Feuer zu entzünden, davon bin ich überzeugt. Ich danke allen, die einen Beitrag dazu leisten, das Feuer für eine Profession mit Sinn und Zukunft in unseren Auszubildenden zu entzünden. Ich bin zuversichtlich, dass ich am Ende der dreijährigen generalistischen Ausbildung den jungen Frauen und Männer vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Rotkreuzklinikum anbieten darf. Bis dahin wünsche ich noch Freude und viel Erfolg bei den kommenden Einsätzen und freue mich darauf, wenn wir uns dabei immer wieder einmal begegnen werden.